Wie werden komplexe Pläne und Karten mit den Händen greifbar? Hier ein Beispiel
mit dem Art-Déco-Garten der Brüder Vera – eine klare, haptische Darstellung für alle
Besucher.
Pläne und Karten greifbar machen
Taktile Karten bieten blinden und sehbehinderten Nutzern einen strukturierten
Überblick, der weit über die alltägliche, lineare Wahrnehmung eines Ortes
hinausgeht. Ob topografische, physische oder politische Karten, durch die haptische
Form können Nutzer die Beziehungen zwischen verschiedenen Elementen und
Gebieten erfassen und somit die gesamte Anlage in ihrer Komplexität kennenlernen.
Dies ermöglicht eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Ort und schafft eine
mentale Grundlage, um die Gegebenheiten vor Ort besser zu interpretieren.
Ein Meisterwerk der Art-Déco-Gartenkunst: Der Vera-Garten
Unser Exponat veranschaulicht diesen Nutzen am Beispiel des Plans eines Gartens
der Brüder Paul und André Vera. Dieser Plan ist ein zentrales Dokument ihrer
theoretischen Konzeption der Art-Déco-Gartenkunst. Die Karte wurde mit fünf Relief-
Ebenen erstellt. Dies erlaubt, die verschiedenen Elemente wie Gebäude,
französischer Garten, Gemüsegarten, Hecken und Brunnen klar voneinander zu
unterscheiden.
Erfahren Sie mehr zum Projekt in unserer Broschüre!
Sie haben selbst ein taktiles Projekt? Besuchen Sie uns an Stand F22 oder beim
Vortrag »Taktile Grafiken als Ideenlabor für die Museumsvermittlung« (Fr., 14:30
Uhr)!
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