Wie wird Kunst durch Spiel und Interaktion greifbar? Am Beispiel des Gemäldes „La
Gare de l’Est sous la neige“ (Der Ostbahnhof im Schnee) von Maximilien Luce
zeigen wir ein innovatives taktiles Puzzlespiel mit Magneten – ein interaktiver
Zugang zu Kunst und Geschichte.
Ein spielerischer und individueller Lernansatz
Lernprozesse sind individuell. Ein taktiler Reliefdruck kombiniert mit magnetischen
Elementen fordert den Tastsinn heraus, motiviert zur aktiven Erkundung und vertieft
die Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk.
Ein historisches Meisterwerk: »La Gare de l'Est sous la neige«
Das Werk des Neo-Impressionisten Luce zeigt den schneebedeckten Pariser
Ostbahnhof im Ersten Weltkrieg. Vor dem Bahnhof drängt sich eine
Menschenmenge, darunter viele „Poilus“ in blauen Uniformen. Graublau-Töne
unterstreichen die gedrückte Stimmung. Ein auffallender Kontrast ist ein in Rot
gekleideter „Spahi“, ein Soldat der nordafrikanischen Divisionen.
Eine leichte PVC-Platte mit Eisenfolie dient als Basis für detaillierte, magnetische
Relieffiguren. Jede einzelne Figur ist zudem mit einem detaillierten Reliefmuster
versehen, das die Kleidung und die Posen präzise nachbildet. Das Abnehmen und
Platzieren fördert das Erfassen von Raum und Details.
Erfahren Sie mehr zum Projekt in unserer Broschüre!
Sie haben selbst ein taktiles Projekt? Besuchen Sie uns an Stand F22 oder beim
Vortrag »Taktile Grafiken als Ideenlabor für die Museumsvermittlung« (Fr., 14:30
Uhr)!
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