Die Digitalisierung verändert Museen grundlegend, nicht nur in der Vermittlung, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Sammlungsobjekt bis hin zum digitalen Besuchserlebnis. Der Vortrag präsentiert die digitale Transformationsstrategie des Universalmuseums Joanneum (Graz, Österreich) und zeigt, wie ein Universalmuseum den digitalen Wandel strategisch gestaltet und organisatorisch verankert.
Im Mittelpunkt stehen die Digitalisierung und Vernetzung der Sammlungen, die Sicherung der Datenqualität und Langzeitarchivierung, sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Ergänzt wird dies durch aktuelle Entwicklungen im Bereich Gamification, digitale Ausstellungen und innovative Vermittlungsformate. Anhand konkreter Beispiele – darunter die Ausstellung des Jahres 2026 „BLOOM“ mit ihren digitalen Erweiterungen sowie das mobile Vermittlungsprojekt „Joanneum to go“, wird gezeigt, wie digitale Technologien den Museumsbesuch ergänzen, neue Zielgruppen erreichen und kulturelles Erbe unabhängig von Ort und Zeit zugänglich machen können.
Der Vortrag richtet sich an Museumsfachleute, Kulturmanager*innen und Entscheidungsträger*innen, die Digitalisierung nicht als Selbstzweck verstehen, sondern als strategisches Instrument zur Weiterentwicklung ihrer Institution und zur nachhaltigen Stärkung der gesellschaftlichen Relevanz von Museen.
Hinweis
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