Wie lässt sich Naturgeschichte ohne visuelle Barrieren vermitteln? Unser Projekt zeigt, wie taktile Grafiken wissenschaftliche Rekonstruktionen erfahrbar machen und das Verständnis abstrakter Formen erleichtern.
Pädagogischer Wert taktiler Zeichnungen
In der historischen Geologie und Biologie sind taktile Medien eine wertvolle Hilfe. Ausgestorbene Arten liegen oft nur als unvollständige Fossilien vor; ihr ursprüngliches Aussehen erschließt sich meist erst über interpretierende Zeichnungen. Fehlt der visuelle Zugang, schlägt die taktile Darstellung die Brücke: Sie macht die geistige Rekonstruktion für Museen und Ausstellungen tastbar.
Umsetzung am Beispiel des Gigantopecten
Die biologische Darstellung des „Gigantopecten“ – einer ausgestorbenen Art, ähnlich der Jakobsmuschel, aus dem Naturschutzgebiet von Saucats –, demonstriert die Effektivität taktiler Bilder als naturwissenschaftliches Vermittlungsmittel.
Gedruckt auf transparentem 3-mm-PVC veranschaulicht das vereinfachte, realitätsnahe Relief die prähistorische Form: Kräftige Linien und markante Rillen erzeugen eine klare Struktur, die sich mit den Fingern leicht entschlüsseln lässt.
Erfahren Sie mehr zum Projekt in unserer Broschüre!
Sie haben selbst ein taktiles Projekt? Besuchen Sie uns an Stand F22 oder beim Vortrag »Taktile Grafiken als Ideenlabor für die Museumsvermittlung« (Fr., 14:30 Uhr)!
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