Skulpturen laden zum Berühren ein, doch Konservierung, Größe oder Standort verbieten oft den direkten Kontakt. Unser taktiles Relief löst diesen Konflikt: So wird zum Beispiel François Weils monumentales Werk „659“ aus Carrara-Marmor und Stahl durch reduzierte, klare Konturen für alle ertastbar.
Balance und Lichteffekte spüren
Die taktile Darstellung muss hier die komplexen Beziehungen der Materialien und die visuellen Effekte des Originals übersetzen. So sind die Grenzen der Skulptur leicht ertastbar, ebenso wie die stählerne Stange, die die beiden Marmorblöcke verbindet und den oberen Teil der Skulptur trotz der Schwere des Materials scheinbar schweben lässt. Darüber hinaus markieren unterschiedliche Höhen die dunklen und hellen Flächen des Steins, wodurch der Eindruck von Licht und Schatten nachgebildet wird.
Feinheiten der Steinbearbeitung begreifen
Die Darstellung der natürlichen Formen, mit ihren unregelmäßigen Kanten, Ecken, Tiefen und glatten Oberflächen, stellte eine besondere Herausforderung dar. Diese Aufgabe wurde durch eine Kombination aus texturierten Flächen und feinen Linien gelöst. Zum Beispiel symbolisieren kleine Kreise unterschiedlicher Größen den porösen Charakter des Marmors. Ecken und Kanten, die durch Schneiden und Meißeln entstanden sind, wurden hingegen durch feine Linien dargestellt.
Erfahren Sie mehr zum Projekt in unserer Broschüre!
Sie haben selbst ein taktiles Projekt? Besuchen Sie uns an Stand F22 oder beim Vortrag »Taktile Grafiken als Ideenlabor für die Museumsvermittlung« (Fr., 14:30 Uhr)!
Weitere Produkte von Laville Braille & Tactile
Ansprechpartner
Kontakt
Laville Braille & Tactile
189 rue d'Aubervilliers
75018
Paris
Frankreich
Tel.: 0033 1 40388480
https://www.lavillebraille.com
Ihre Ansprechpartner