14.10.2026 MUTEC

MUTEC Award 2026: Zwölf Ausstellungsprojekte für die Shortlist nominiert

Für den MUTEC Award 2026 sind knapp 70 Einreichungen eingegangen. Die Jury hat nun zwölf Projekte für die Shortlist nominiert. Am 6. November wird der MUTEC Award 2026 in Leipzig verliehen. Drei herausragende Projekte der Museums- und Ausstellungswelt werden dann mit jeweils 1.500 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

Wie werden Museen zu Orten für gesellschaftliche Debatten, neue Zugänge und bleibende Erlebnisse? Die zwölf nominierten Ausstellungsprojekte für den MUTEC Award 2026 geben darauf ganz unterschiedliche Antworten. Aus knapp 70 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat die Jury Ausstellungen ausgewählt, die mit gestalterischer Qualität, innovativen Vermittlungsansätzen und hoher gesellschaftlicher Relevanz überzeugen.

Die Shortlist reicht von Ausstellungen über mentale Gesundheit, gerechte Arbeit und fürsorgerische Zwangsmaßnahmen bis zu Klima, Geld, Figurentheater und regionaler Identität. Sie zeigt damit, wie vielfältig Museen heute Wissen vermitteln, Teilhabe ermöglichen und aktuelle Fragen aufgreifen.

Aufgrund ihrer außergewöhnlich hohen Qualität wurden die ausgezeichneten Projekte von der Fachjury als gleichermaßen preiswürdig eingestuft. Die Preisträger:innen erhalten daher jeweils 1.500 Euro. Die Auszeichnung findet am…

Freitag, 6. November 2026, um 13 Uhr im MUTEC-Forum (Halle 4)

…statt.

„Die große Resonanz und die Qualität der Einreichungen haben uns gezeigt, wie viel kreative Energie und fachliche Kompetenz in der Museums- und Ausstellungswelt steckt“, sagt Constantin Strobel, Projektdirektor der MUTEC. „Die nominierten Projekte machen komplexe Themen zugänglich, eröffnen neue Perspektiven und laden Menschen zur Auseinandersetzung ein. Auf der MUTEC werden wir diese Ansätze sichtbar machen und würdigen.“

Die Nominierten des MUTEC Awards 2026

  • Wie geht’s? Die Ausstellung über mentale Gesundheit
    • Deutsches Hygiene-Museum Dresden
    • Gestaltung: Jana Beckmann / studio flex; Rebecca Wenzel; studio other types

  • Mein Geld & Ich
    • Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main
    • Gestaltung: molitor GmbH

  • Vom Glück vergessen. Fürsorgerische Zwangsmassnahmen in Bern und der Schweiz
    • Bernisches Historisches Museum, Bern
    • Gestaltung: Karin Bucher; Tanja Rietmann; interdisziplinäres Projektteam des BHM

  • KOLK 17 Figurentheater & Museum – Spiel des Lebens
    • KOLK 17, Lübeck
    • Gestaltung: Hanna Kropp und Demirag Architekten; Markus Braun und Demirag Architekten

  • Von Babylon bis zum Mond
    • LWL-Museum Ziegelei Lage
    • Gestaltung: filamente GmbH; Playing History GmbH

  • Kant Museum – Ein sinnliches Gedankengebäude für Alle
    • Ostpreußisches Landesmuseum | Kant Museum, Lüneburg
    • Gestaltung: Sunder-Plassmann & Werner Szenografie GmbH; Sunder-Plassmann Architekten; Bureau Stabil; Stefan Helling; Taucher Sound Scenography; men@work

  • Winter in Wien. Vom Verschwinden einer Jahreszeit
    • Wien Museum
    • Gestaltung: Carol Kofler; Larissa Cerny

  • CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird
    • Museum der Arbeit, Hamburg
    • Gestaltung: ConstructLab Berlin

  • LABOUR LAB – Spielraum für gerechte Arbeit
    • Museum Arbeitswelt, Steyr
    • Gestaltung: Museum Arbeitswelt; Ars Electronica Solutions; Studio SMESH

  • Eine Stadt oder meine Stadt?
    • Stadtmuseum Oldenburg
    • Gestaltung: GfG / Gruppe für Gestaltung; Marthe Trottnow, Joshua Walter, Tanja Büsching, Asja Beckmann, Nadine Ahlers, Siena Jakobi, Carsten Koralewski

  • Glitzer
    • Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg
    • Gestaltung: TheGreenEyl; Rimini Berlin

  • Frauen machen Männel
    • Museum für Sächsische Volkskunst, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
    • Gestaltung: Irene Pätzug; Veit Pätzug

Der MUTEC Award würdigt innovative Ausstellungsprojekte aus dem deutschsprachigen Raum. Teilnahmeberechtigt waren Museen, Ausstellungsgestalter:innen, Planungs- und Gestaltungsbüros sowie interdisziplinäre Teams, die zwischen 2024 und 2026 eine Sonder-, Dauer- oder Wanderausstellung realisiert haben. Entscheidend für die Fachjury waren unter anderem Innovation und Kreativität, gestalterische Qualität, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Inklusion, Interaktivität und Partizipation sowie eine einnehmende Ansprache der Besucher:innen.

Ansprechpartner

Mark Gärtner
Pressesprecher
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