Vortrag

Ein digital-analoges Exit-Game für die Burg Kriebstein

Kurzbeschreibung

Ein Beispiel, wie mit großem Spielwert an Ausstellungsinhalte herangeführt werden kann, ist ein Projekt mit der sächsischen Burg Kriebstein. Die Vermittlung folgt den Mechanismen eines Exit-Games:

Beschreibung

Ausgestattet mit einem Mobilgerät müssen die Besucher:innen ihren Weg durch die Burganlage finden. Und dabei aufpassen, dass sie nicht dem Burgwächter in die Arme laufen. Dies gelingt nur, wenn sie diverse Aufgaben lösen, sich mit den richtigen Protagonist:innen unterhalten und – mitunter versteckte – Hinweise logisch zu nutzen wissen.

Dabei findet eine spielerische Interaktion im analogen und digitalen Wechselspiel statt:

Im digitalen Raum führen sie Dialoge mit unterschiedlichen Burgbewohner:innen.

An zahlreichen Stellen gibt es wiederum analoge „Hands-On“-Elemente und Aufgaben, die man nur mit körperlicher Aktivität bewältigen kann. Die Lösungen verbergen sich also nicht allein auf dem Mobilgerät, sondern gerne auch mal in Schubladen, Kaminen oder im geheimen Kontrollraum des Wachpersonals. Und manchmal findet sich erst in einem Spiegelbild oder durch den Blick aus dem Burgfenster der nächste Hinweis.

Hier spannt sich ein neuer narrativer Raum auf, der die Burg – als Ausstellungsort – auch auf andere Weise erlebbar macht. Die Verschneidung von analogem und digitalem Raum gepaart mit Elementen des Storytelling und der Gamification erschafft ein hybrides Format, welches die Besucher*innen wortwörtlich in die Geschichte des Ortes hineinzieht.

Referent:

Jörg Engster
die InformationsGesellschaft
Alexander Hänel
Burg Kriebstein

Referentin:

Barbara Falkner
Raumsektor GmbH