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MUTEC Award 2026: Zwölf Ausstellungsprojekte im Rennen um die Auszeichnung
Zwölf Projekte, drei Preise und jede Menge innovative Ideen: Die Shortlist für den MUTEC Award 2026 steht fest! Aus knapp 70 Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat die Fachjury zwölf herausragende Ausstellungsprojekte nominiert. Sie zeigen, wie Museen aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen, neue Wege der Vermittlung beschreiten und Besucher:innen begeistern. Welche drei Projekte ausgezeichnet werden, erfahren Sie am 6. November auf der MUTEC in Leipzig.
Wie können Ausstellungen komplexe Themen zugänglich machen, neue Perspektiven eröffnen und Menschen zum Nachdenken anregen? Die zwölf nominierten Projekte geben darauf ganz unterschiedliche Antworten. Das Spektrum reicht von mentaler Gesundheit, gerechter Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe über Klimawandel und regionale Identität bis hin zu Geld, Figurentheater und traditionellem Handwerk.
Die Shortlist verdeutlicht die gestalterische Vielfalt und Innovationskraft der Museums- und Ausstellungswelt. Entscheidend für die Fachjury waren Innovation und Kreativität, gestalterische Qualität, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Inklusion, Interaktivität und Partizipation sowie eine einnehmende Ansprache der Besucher:innen.
„Die große Resonanz und die Qualität der Einreichungen haben uns gezeigt, wie viel kreative Energie und fachliche Kompetenz in der Museums- und Ausstellungswelt steckt“, sagt Constantin Strobel, Projektdirektor der MUTEC. „Die nominierten Projekte machen komplexe Themen zugänglich, eröffnen neue Perspektiven und laden Menschen zur Auseinandersetzung ein. Auf der MUTEC werden wir diese Ansätze sichtbar machen und würdigen.“
Die zwölf Nominierten im Überblick
- Wie geht’s? Die Ausstellung über mentale Gesundheit
Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Gestaltung: Jana Beckmann / studio flex; Rebecca Wenzel; studio other types - Mein Geld & Ich
Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main
Gestaltung: molitor GmbH - Vom Glück vergessen. Fürsorgerische Zwangsmassnahmen in Bern und der Schweiz
Bernisches Historisches Museum, Bern
Gestaltung: Karin Bucher; Tanja Rietmann; interdisziplinäres Projektteam des BHM - KOLK 17 Figurentheater & Museum – Spiel des Lebens
KOLK 17, Lübeck
Gestaltung: Hanna Kropp und Demirag Architekten; Markus Braun und Demirag Architekten - Von Babylon bis zum Mond
LWL-Museum Ziegelei Lage
Gestaltung: filamente GmbH; Playing History GmbH - Kant Museum – Ein sinnliches Gedankengebäude für Alle
Ostpreußisches Landesmuseum | Kant Museum, Lüneburg
Gestaltung: Sunder-Plassmann & Werner Szenografie GmbH; Sunder-Plassmann Architekten; Bureau Stabil; Stefan Helling; Taucher Sound Scenography; men@work - Winter in Wien. Vom Verschwinden einer Jahreszeit
Wien Museum
Gestaltung: Carol Kofler; Larissa Cerny - CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird
Museum der Arbeit, Hamburg
Gestaltung: ConstructLab Berlin - LABOUR LAB – Spielraum für gerechte Arbeit
Museum Arbeitswelt, Steyr
Gestaltung: Museum Arbeitswelt; Ars Electronica Solutions; Studio SMESH - Eine Stadt oder meine Stadt?
Stadtmuseum Oldenburg
Gestaltung: GfG / Gruppe für Gestaltung; Marthe Trottnow, Joshua Walter, Tanja Büsching, Asja Beckmann, Nadine Ahlers, Siena Jakobi, Carsten Koralewski - Glitzer
Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg
Gestaltung: TheGreenEyl; Rimini Berlin - Frauen machen Männel
Museum für Sächsische Volkskunst, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Gestaltung: Irene Pätzug; Veit Pätzug
Preisverleihung auf der MUTEC
Welche Projekte die Jury besonders überzeugt haben, wird am Freitag, 6. November 2026, um 13 Uhr im MUTEC-Forum in Halle 4 bekannt gegeben. Drei gleichwertige Preise mit jeweils 1.500 Euro Preisgeld würdigen herausragende Leistungen in der Museums- und Ausstellungsgestaltung.
Seien Sie bei der Preisverleihung dabei und entdecken Sie, welche Ideen und Konzepte die Museumswelt von morgen prägen!