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    Nachricht vom 15.10.18 | MUTEC

    MUTEC 2018: Angebotszuwachs in Ausstellung und Fachprogramm

    Die internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik MUTEC wächst über sich hinaus. Über 100 Aussteller haben sich inzwischen angemeldet und auch im umfangreichen Fachprogramm sind spannende Veranstaltungen hinzugekommen. Damit bietet die MUTEC Mitarbeitern von Kultureinrichtungen nahezu grenzenlose Möglichkeiten, neue Technologien kennenzulernen und die eigenen Kenntnisse zu erweitern. Die MUTEC findet gemeinsam mit der europäischen Leitmesse denkmal vom 8. bis 10. November auf der Leipziger Messe statt.

    Der Zuspruch von Ausstellern im Vorfeld der MUTEC 2018 ist ungebrochen. Testo, der Marktführer für Messgeräte und Monitoringsysteme, hat sich ebenso angemeldet wie Haubold + Sperling, eine der wenigen Druckereien in Europa, die nach dem neusten Sicherheitsdruck- und Qualitätsstandard arbeitet. Innovative Softwärelösungen für das Sammlungsmanagement bzw. die Datenerfassung bieten SKINSoft und digiCULT. Als Allround- und Fullservice-Partner für Ticketing-Software und moderne Zutrittssysteme kommt Axess aus Österreich zur MUTEC.

    Mit MONUMEDIA stellt sich eine Medienagentur vor, die interaktive Ausstellungen und Innovationen für den musealen Alltag entwickelt. Locandy steht für Multimedia-Guides, die interaktive Erlebnisse mit spannenden Geschichten in Hörbuchqualität verknüpfen. Affluences informiert über seine gleichnamige Applikation, mit der sich sämtliche relevanten Informationen direkt auf das Smartphone von Besuchern übertragen lassen. Weitere Aussteller aus dem Multimedia-Bereich sind die Media Lounge Jensch und die BlueBox Medienagentur.

    Mit Stratas und Hoffmeister präsentieren sich zwei renommierte Hersteller von modernen Beleuchtungslösungen. Glassonderanfertigungen oder Glashauben für Exponate sind die Spezialität von ideco. Die passenden Systemmöbel und Stellwandsysteme finden Besucher bei Gilnhammer.

    Organisationen, Institutionen und Mitarbeiter, die im Kulturbereich aktiv sind, können sich bei Interpret Europe - European Association for Heritage Interpretation über Möglichkeiten der Unterstützung informieren. Der gemeinnützige Verein hilft beispielsweise bei Kommunikationsmaßnahmen und organisiert Konferenzen, Trainingskurse und Webinare. Das österreichische Unternehmen Maurizius berät Museen und andere Kultureinrichtungen bei der Entwicklung von Besuchermanagement-Strategien und begleitet den Prozess bis zur erfolgreichen Implementierung.

    Zukunftsthema 3D: Sonderschau "Kultursicherung durch Digitalisierung"

    Das Institut für Mathematik der Technischen Universität Berlin organisiert die Sonderschau zu 3D-Projekten in Kooperation mit mehreren Partnern. Unter anderem können Besucher die Entwicklung einer Skulptur anhand von 3D-Scandaten am Beispiel einer aktuell entstehenden Skulptur des Berliner Bildhauers Raimund Kummer verfolgen. Die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin erstellt Gipsabgüsse verschiedener Kunstobjekte und die Berliner Künstlerin Kerstin Stoll zeigt, wie 3D-Scandaten für die Entwicklung von Elementen einer Rauminstallation verarbeitet werden können.

    Stellung beziehen: Wie neutral sind Museen?

    Museen stehen für das Allgemeinwohl, schaffen Zugänge zu diversen Themen, vermitteln Wissen, bewahren, schützen Objekte und forschen an aktuellen Gegebenheiten. Deshalb werden sie als neutrale und vorurteilsfreie Kultureinrichtungen wahrgenommen. Aber ist das wirklich so? Dürfen Museen ihr Licht ausschalten, damit eine politische Meinung im Schatten steht? Was sind die Konsequenzen und wo liegen die Grenzen? Ist es angesichts der aktuellen politischen Geschehnisse erstrebenswert, keine Stellung zu beziehen? Diesen Fragen widmet sich die Tagung zum Thema "Stellung beziehen: wie neutral sind Museen". Es diskutieren hochrangige Vertreter aus Museen, Instituten und Kultureinrichtungen aus Berlin, Chemnitz, Dresden und Leipzig. Die Veranstaltung findet am ersten Messetag statt und wird von der HTW Berlin veranstaltet.

    Workshop: Risikobewertung und -management für Kulturgüter

    Präventive Konservierung hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Fachgebiet für alle mit Kulturgut beschäftigten Fachleute entwickelt. Doch obwohl das wissenschaftliche und technische Wissen weiter wächst, wird es oftmals zu langsam, falsch oder gar nicht in den praktischen Alltag integriert. Wenn Fachleute und Institutionen, die sich mit der Erhaltung von Kulturgut befassen, trotz bester Absichten unrealistische Normen, Richtlinien oder Handlungsempfehlungen ohne klare Priorisierung anwenden, ist der zu erwartende Nutzen oft gering. Mit begrenzten Ressourcen sind Entscheidungsträger zudem in der Regel mit schwierigen Entscheidungen bei der Planung von Konservierungsstrategien konfrontiert.

    Seit 2005 arbeiten führende Experten wie Dr. Robert Waller an der Entwicklung und Verbreitung eines Risikomanagementansatzes für das kulturelle Erbe. Dieser Risikobewertungsansatz informiert und leitet die Entscheidungsträger an und bietet damit eine solide Methode, um das neueste Wissen in die aktuelle Praxis zu integrieren. Es ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf alle vorstellbaren Risiken für Kulturgüter und deren Minimierung und stellt somit ein nützliches Instrument für die Gestaltung effizienterer Erhaltungsstrategien dar. Konservierungsanforderungen und -prioritäten werden somit zu wichtigen strategischen Investitionen. Am letzten Messetag findet im Rahmen der MUTEC ein Workshop statt, in dem Dr. Waller seinen Ansatz vorstellt. Die Teilnehmer lernen, ihre präventiven Schutzprioritäten zu bestimmen, und erfahren, wie sie ihre begrenzten Mittel am besten einsetzen können.

    Spannende Themenblöcke im MUTEC-Forum

    Im MUTEC-Forum können Besucher ohne vorherige Anmeldung oder zusätzliche Teilnahmegebühr Fachvorträge von Ausstellern und Partnern direkt innerhalb der Messehalle besuchen. In kurzen Beiträgen erfahren sie Wissenswertes von Experten aus Theorie und Praxis. Zur MUTEC 2018 werden die erfolgreichen Themenreihen aus 2016 fortgeführt. Die rund zweistündigen Themenblöcke sind diesmal "Perspektivwechsel", "Licht", "Digitalisierung" und "Barrierefreiheit".

    Am ersten Tag wird das Thema der eingangs erwähnten Tagung „Stellung beziehen!“ mit zwei Podiumsdiskussionen fortgeführt. Behandelt werden darin die Fragen „Was wird erzählt? Was wird weggelassen?“ und „Ist das Museum Akteur im politischen Raum?“

    Der zweite Tag ist der internationale Tag im MUTEC-Forum. Es finden englischsprachige Vorträge statt und einige der deutschen Vorträge werden simultan übersetzt. Im Themenblock Licht geht es um „Optimales Licht in Museen – Planung – Güte – Innovation und Trend“. Bei der Entwicklung eines Lichtkonzeptes in denkmalgeschützten Architekturen sind neben allen technischen Details und restauratorischen Vorgaben nicht nur Fragen zur Geschichte des Gebäudes, seiner Einrichtung und seiner Nutzung zu stellen, es sind oft auch Leuchten zu für diesen speziellen Einsatz zu modifizieren oder ganz zu entwickeln; manches ist auch regelrecht zu erforschen. Der Lichtgestalter ist als Detektiv und Designer gefragt. Der Impulsvortrag von Herbert Cybulska (Cybulska + Partners Lighting Solutions) zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, wie unterschiedlich der Planungsansatz sein kann. Im Anschluss diskutiert er das Thema mit weiteren Gästen in einer Diskussionsrunde, die von Dirk Seifert (LiTG Deutsch Lichttechnische Gesellschaft) moderiert wird.

    Am dritten Tag finden zwei Themenblöcke statt. Im ersten zur Barrierefreiheit hält Silke Hoekstra von der Lebenshilfe Sachsen ein Impulsreferat mit dem Titel „Umfassende Barrierefreiheit in Museen“, um das Thema anschließend mit vier Gästen in einer Diskussionsrunde zu vertiefen. Der zweite Themenblock beschäftigt sich mit Chancen und Problemen der Digitalisierung im Arbeitsfeld Museum und wird vom Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler (BfK) moderiert.

    Registrierkassenpflicht für Museen – Worauf ist zu achten?

    Vor dem Hintergrund einer Änderung des Kassengesetzes, die zukünftig vorsieht, Museen und kulturelle Einrichtungen in ihrer Kassenführung zu prüfen, bietet die amepheas GmbH aus Wien am ersten Messetag der MUTEC einen Workshop zur Registrierkassenpflicht für Museen an. Der Workshop beleuchtet die aktuelle Gesetzeslage sowie ihre Umsetzung und zeigt auf, worauf beim Umgang mit Bargeld und Kassensystemen geachtet werden muss. Dipl.-Ing. Thomas Lang, Geschäftsführer der amepheas GmbH – seit 25 Jahren Spezialist für Kassensysteme, Ticketing und Besuchersteuerung – erklärt anhand der aktuellen Gesetzeslage und Durchsetzungspraxis, welche Systeme rechtskonform sind und worauf bei der zukünftigen Handhabung von Bargeld und Kassensystemen zu achten ist.

    Kulturnachwuchs: Der AK Volontariat Mitteldeutschland und das HTWK- MuseologieKolloquium auf der MUTEC

    Am 9. November veranstaltet der AK Volontariat Mitteldeutschland seine Herbsttagung im Rahmen der MUTEC. Die Veranstaltung dient als Netzwerktreffen der wissenschaftlichen VolontärInnen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Tagung beinhaltet außerdem das Seminar „Grundlagen des Museumsmarketings“ von Prof. Dr. Oliver Rump (HTW Berlin) und den Vortrag „Sachsens Museen beraten – fortbilden – vernetzen. Arbeitsfelder einer Landesmuseumsberatungsstelle“ von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen.

    Darüber hinaus veranstaltet HTWK Leipzig am dritten Messetag ihr MuseologieKolloquium 2018, das nach der erfolgreichen Premiere in 2017 nun parallel zur MUTEC durchgeführt wird. Hier berichten Alumni/Alumnae über ihre aktuelle Berufspraxis.

    Über die MUTEC
    Zentrale Themen der Fachmesse sind Museumstechnik, Ausstellungsgestaltung, Besucherservice, mediale Präsentation, Archivierung und Digitalisierung sowie Bibliothekstechnologie. Mit diesem breiten Angebot richtet sich die Messe an Betreiber von Museen, Sammlungen, Ausstellungshäusern, Galerien, Archiven, Depots und Bibliotheken. Auch für Architekturbüros und Beratungsunternehmen aus dem Bereich Kunst, Kultur und Denkmalschutz lohnt sich ein Besuch. Im Fachprogramm werden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branche behandelt. Seit 2010 findet die MUTEC unter einem Dach mit der denkmal, Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, statt und wird seit 2016 von der Leipziger Messe veranstaltet. 2016 präsentierten sich 80 Aussteller aus zehn Ländern auf der MUTEC, die gemeinsam mit der denkmal 13.900 Besucher anzog.

    Über die denkmal
    Die denkmal, Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, präsentiert Produkte und Dienstleistungen rund um die Bereiche Instandsetzung, Inventarisierung, Konservierung, Restaurierung, Renovierung sowie Rekonstruktion. Seit 1994 lädt sie im Zweijahresrhythmus zum internationalen Branchentreffpunkt auf das Leipziger Messegelände ein. Neben dem interdisziplinären Aussteller-Mix erwartet die Messebesucher ein hochkarätiges international aufgestelltes Fachprogramm. Zur denkmal 2016 präsentierten 435 Aussteller aus 17 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen. Im Fachprogramm warteten über 150 Veranstaltungen auf das interessierte Publikum. Zur 12. Auflage der Messe kamen 13.900 Besucher (gemeinsam mit der MUTEC). Parallel zur denkmal finden die internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik MUTEC sowie die Fachmesse Lehmbau statt.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Herr Felix Wisotzki
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    Fax: +49 (0)3 41 / 678 16 65 34
    E-Mail: f.wisotzki@leipziger-messe.de


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